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Leipzig wird Sitz der Agentur für Sprunginnovationen "made in Germany"

Für eine Laufzeit von 10 Jahren sind 1 Mrd. EURO vorgesehen

Innovation und Digitalisierung | 20.09.2019

Die Agentur für Sprunginnovationen der Bundesregierung wird ihren Sitz in Leipzig haben. Die Agentur wird als GmbH in Leipzig gegründet und dort ihre Zentrale haben. Die Agentur soll bahnbrechenden Innovationen "made in Germany" zum Durchbruch verhelfen.

Eine wichtige Aufgabe der Agentur wird es sein, Entwicklungen in der Wissenschaft und Wirtschaft zu beobachten und ihr Potenzial für disruptive Innovationen zu erkennen. Die Agentur wird selbst durch Wettbewerbe und andere Förder-Formate neue Potenziale und ihre Protagonisten sichtbar machen. Aus einer Vielzahl von Forschungsansätzen gilt es jene herauszufiltern, die möglicherweise alte Geschäftsmodelle durch gänzlich neue ersetzen können. Sind konkrete Themen identifiziert, gibt die Agentur die Chance, diese in einem unternehmerischen Design in Projekt-GmbHs umzusetzen. Hierfür stehen höchstens fünf Jahre zur Verfügung. Im Erfolgsfall können sie veräußert und Ausgangspunkt einer wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte werden.

Die Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen ist ein Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland in der Rechtsform einer GmbH; sie ist Alleingesellschafterin und wird durch das BMBF und das BMWi vertreten. Die Agentur ist zunächst für eine Laufzeit von zehn Jahren geplant. Rund 1 Mrd. Euro sind derzeit dafür vorgesehen. An ihrer Spitze stehen zwei Geschäftsführer, von denen sich einer um die kaufmännischen Angelegenheiten kümmert. Ein Aufsichtsrat wird der Agentur an die Seite gestellt. Er soll mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft besetzt werden. Die Agentur soll mit bis zu 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Start gehen.

Das Bundeskabinett hatte im August 2018 beschlossen, eine Agentur für Sprunginnovationen einzurichten. Eine Gründungskommission hatte im Juli 2019 Empfehlungen für die Agentur abgegeben. Auf Basis dieser Empfehlungen haben die Ministerien und der Gründungsdirektor nunmehr die Standortentscheidung getroffen.

Quelle: BMWi

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