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Meldung

Änderung der Förderrichtlinie Meisterbonus Sachsen

Weiterbildung | 30.08.2019

Ab 1. September 2019 tritt die geänderte Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung eines Meisterbonus in Kraft. Nun erhalten auch Absolventen von gewerblich-verwaltungstechnischen Aufstiegsfortbildungen den Bonus. Zuständige Stelle ist die Landesdirektion Sachsen. Die Anlage der Richtlinie (Liste der förderfähigen Fortbildungsabschlüsse) wird einmal jährlich überprüft und bei Bedarf durch die Ministerien aktualisiert. Die Zuwendungsvoraussetzungen für den Meisterbonus lauten:
  1. Die Meisterprüfung muss vor der zuständigen Stelle im Freistaat Sachsen abgelegt sein.
    Dies gilt nicht, sofern die Prüfung in Sachsen nicht abgenommen werden kann.
    In diesem Fall ist das Zeugnisoriginal vorzulegen oder eine beglaubigte Kopie des Zeugnisses mit dem Antrag einzureichen.
  2. Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort müssen zum Zeitpunkt der Prüfungsanmeldung oder zum Zeitpunkt der Feststellung des Prüfungsergebnisses in Sachsen liegen.
    Dafür sind entsprechende Nachweise dem Antrag zwingend beizufügen.
Neu sind in der Richtlinie hinzugekommen die Punkte IV. 4. bis 6.:
  • Somit können nun auch Absolventen, die die Voraussetzungen nach 1. und/oder 2. nicht erfüllen, gefördert werden, wenn Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung ihren Beschäftigungsort als selbständige oder angestellte Meister im Freistaat Sachsen haben. Nachweise sind dem Antrag zwingend beizufügen.
  • Der Zeitpunkt der Feststellung des Prüfungsergebnisses darf von der Antragstellung an gerechnet nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
  • Der Absolvent darf für denselben Abschluss in einem anderen Bundesland nicht bereits einen Meisterbonus oder eine andere gleichartige Förderung für denselben Zuwendungszweck erhalten oder beantragt haben.

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