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Auswirkungen des Brexits auf die Bundesländer

Internationales Geschäft | 30.08.2019

Laut einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die am 23. Juli publiziert wurde, wirkt sich der Brexit in Abhängigkeit der Handelsbeziehungen zum Vereinigten Königreich unterschiedlich stark, zum Teil aber deutlich auf die einzelnen Bundesländer aus.
In Relation zu der Größe der Bundesländer ist laut dem IW das Saarland mit einem Außenhandelsanteil von 9% mit dem UK am stärksten von den Folgen des Brexit betroffen. 2018 gingen die saarländischen Exporte und Importe um 30% und 50% zurück. 80% beziehungsweise 40% der Ein- und Ausfuhren stützen sich dort auf die Autoindustrie. Ebenfalls deutlich sind die Brexit-Folgen in Thüringen mit seinem Gemeinschaftsunternehmen aus Lufthansa und Rolls Royce (Außenhandelsanteil mit UK von 6,7%) sowie in Bremen (7,4%) und Hamburg (6%), wo die Hafenindustrie betroffen ist, zu spüren.

Save the date: Die IHK Dresden lädt am 28. November zu einer offenen Podiumsdiskussion zum Thema "Ist mein Unternehmen reif für die Insel(n) trotz Brexit?" ein.

Ansprechpartner

Katja Hönig
Telefon: 0351 2802-186
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