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Neue Einweg-Plastik-Richtlinie in Kraft getreten

Handel, Industrie, Umwelt, Umwelt- und Energiewirtschaft | 13.08.2019

Am 2. Juli 2019 ist die neue EU-Kunststoffprodukte-Richtlinie 2019/904 (umgangssprachlich Einweg-Plastik-Richtlinie genannt) in Kraft getreten. Ziel der Richtlinie ist es, die Auswirkungen der betroffenen Einweg-Kunststoffprodukte auf die Umwelt zu mindern.

Es soll ein Anreiz geschaffen werden, nachhaltige nichttoxische wiederverwendbare Artikel gegenüber Einwegartikeln zu bevorzugen und auf kreislauforientierte Ansätze und Wiederverwendungssysteme zu setzen.

Die Mitgliedsstaaten sind gehalten, die EU-Richtlinie bis 03.07.21 in nationales Recht umzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Regelungen verbindlich anzuwenden.

Die EU-Richtlinie sieht dabei folgende Wege vor:
  1. Verbrauchsminderung (bspw. durch das Angebot wiederverwendbarer Alternativen)
  2. generelle Markzugangsverbote (bspw. für Wattestäbchen, Besteck, Trinkhalme etc.)
  3. erhöhte Anforderungen an übrige Einweg-Artikel (dauerhafte Kennzeichnung hinsichtlich Kunststoffgehalt, Entsorgungsmöglichkeiten etc.)
  4. erweiterte Herstellerverantwortung (bspw. Kostenübernahme für Sensibilisierung, Sammlung und Reinigungsaktionen)
Die vollständige EU-Richtlinie finden Sie hier.

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