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BMWi erweitert Innovationsförderung

Neu dabei - digitale Geschäftsmodelle

Finanzierung / Förderung, Industrie, Innovation und Digitalisierung | 01.07.2019

Das Bundeswirtschaftsministerium erweitert mit der Richtlinie zum Pilot "Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)" seine Innovationsförderung. Mit diesem Programm sollen explizit nichttechnische Innovationen, u. a. neue Geschäftsmodelle, Designansätze oder auch Anwendungssoftware, gefördert werden.

Die neue Pilotförderung ist Teil der Transferinitiative des BMWi, die das Ziel verfolgt, Hindernisse und Lücken auf dem Weg von der Idee zum Markterfolg zu benennen und zu beseitigen. Konkret erfasst werden von der neuen Förderrichtlinie unter anderem innovative Geschäftsmodelle und Designansätze, aber auch Anwendungssoftware wie neuartige Lern-Apps sowie neue Formen der Technologienutzung. Der Programmstart soll im Herbst erfolgen. Es stehen 25 Millionen Euro über vier Jahre zur Verfügung.

Durch die besonderen Eigenschaften der adressierten nichttechnischen Innovationen ist auch ein neuer administrativer Fokus nötig: Statt wie in vielen Bereichen der Technologieförderung besonders auf naturwissenschaftlich ausgebildete Gutachter zu setzen, sollen Förderentscheidungen beim IGP u.a. auf Pitches und Juryurteilen basieren.

Ein erster Förderaufruf soll noch in 2019 gestartet werden und digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen adressieren. Für das kommende Jahr ist ein zweiter Aufruf geplant, der besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen zielt. Ein dritter Aufruf soll voraussichtlich Innovationen mit einem besonders hohen "Social Impact" adressieren, beispielsweise im Bereich Bildung und Informationszugang.

Die einzelnen Ausschreibungen werden gesondert veröffentlicht. Sie ergänzen die grundlegende Richtlinie zum Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) (PDF, 601KB), die am 27. Juni 2019 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

Quelle: BMWi

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docID: D102169