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Freistaat prämiert die Besten bei Gründung, Transfer und Innovation

Existenzgründung / Startup, Finanzierung / Förderung, Innovation und Digitalisierung | 20.06.2019

Ein Höhepunkt der futureSAX-Innovationskonferenz am 19. Juni in Dresden war die Prämierung der Sieger der Sächsischen Staatspreise für Gründer, Transfer und Innovation.   Wirtschaftsminister Martin Dulig zeichnete die innovativsten Gründer und Unternehmer sowie die besten Wissens- und Technologie­Transferprojekte Sachsens aus. Erstmals wurde dabei neben den Sonderpreisen "futureSAX-Publikumspreis" und "Sonderpreis der Sächsischen Handwerkskammern" auch der "Sonderpreis Technologiemittler" vergeben.

Im Rahmen des Sächsischen Gründerpreises hat das Team um Christian Piechnick von der Wandelbots GmbH aus Dresden mit ihrem Konzept die Wettbewerbsjury überzeugt: Roboter lernen aus Beispielen, die ein Mensch mit Hilfe von intelligenter Kleidung vormacht. Die Wandelbots Software ist in der Lage, aus den dabei gesammelten Daten sogenannte Skills abzuleiten. Aus diesen können vollintegrierte Automatisierungsskripte generiert werden, die den Roboter in die Lage versetzen, eine Aufgabe autonom zu bewältigen. Den zweiten Platz belegt die Morpheus Space GmbH, sie produziert die kleinsten Ionenstrahlantriebe weltweit und verleiht damit der Nano-Satelliten Industrie die notwendige Mobilität und Nachhaltigkeit. Die drittplatzierte Leipziger Jymmin GmbH i.G. bietet ein Trainingssystem für Musikfeedback-Sport an, das alleine oder in Gruppen genutzt wird.

Sachsens bestes Transferprojekt
Der Sieger des Sächsischen Transferpreises ist Prof. Dr. Dr. Karl Leo von der Technischen Universität Dresden. Am Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials (IAPP) der TU Dresden wird unter seiner Leitung seit mehr als 20 Jahren an organischen Halbleitern geforscht. Nach zahlreichen erfolgreichen Ausgründungen konnte 2018 ein Patentportfolio in die jüngste Ausgründung Senorics transferiert werden. Des Weiteren konnten neuartige Sensoren entwickelt werden, die eine berührungslose und hoch genaue Distanzmessung erlauben. Der zweite Platz ging an Prof. Dr.-Ing. Jens-Peter Majschak von der Technischen Universität Dresden mit dem Transferprojekt cera2heat - Revolution industrieller Heizprozesse, das er gemeinsam mit dem Gewinner des futureSAX-Ideenwettbewerbes (jetzt Sächsischer Gründerpreis) erarbeitete. Drittplatzierter des Sächsischen Transferpreises wurde Karl Lötsch von der Technischen Universität Chemnitz mit dem Projekt Großserientaugliche Herstellung von metallischen PEMBipolarplatten, das er gemeinsam mit dem Olbernhauer Unternehmen Wätas Wärmetauscher Sachsen GmbH durchführte.

Erstmals wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis für die sehr wichtige Rolle des Technologiemittlers ausgelobt. Dieser geht an Maria Kryger von der Universität Leipzig für das erfolgreiche Transferprojekt zwischen der Fleischerei Möllmer und der Universität Leipzig mit der Entwicklung einer herzgesünderen Rostbratwurst.

In diesem Jahr prämierte der Freistaat bereits zum 20. Mal wegweisende Innovationen sächsischer Unternehmen mit dem Sächsischen Innovationspreis.
Der erste Platz ging die INNOPERFORM GmbH. Die Malschwitzer entwickelten den arimeo CS. Der patentierte Fensterfalzlüfter für Kunststofffenster ist eine Lösung, um einen geregelten Luftaustausch bei geschlossenem Fenster zu realisieren (Schimmelvermeidung). Auf den zweiten und dritten Platz im Bereich der innovativsten sächsischen Unternehmen kamen die Dresdner Fabmatics GmbH und die Zellkraftwerk GmbH aus Leipzig. Beim SCOUT der Innovation der Fabmatics GmbH handelt es ich um einen frei navigierenden, mobilen Roboter, der durch hardware- & softwareseitigen modularen Aufbau sowohl eine Skalierung in Größe & Form als auch bzgl. der Handhabungseinheit erlaubt. Vielfältige Transport- und Handhabungsaufgaben können ausfallsicher mit einem Grundfahrzeug-Typ erledigt werden. Die Zellkraftwerk GmbH ist Vorreiter und Impulsgeber der ChipCytometry. Das Unternehmen hat eine einzigartige Hard- und Software-Technologieplattform entwickelt, die in den verschiedensten Bereichen wie Immunonkologie, Autoimmunitätsforschung oder der Entwicklung zellulärer Therapien erfolgreich eingesetzt wird.

Weitere Infos auf www.futuresax.de    

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