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Unterstützung für grüne Start-ups wird verbessert

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) legt Sonderprogramm auf

Existenzgründung / Startup, Finanzierung / Förderung, Umwelt | 02.05.2019

Im Jahr 2018 wirtschafteten 26 Prozent der jungen innovativen Wachstumsunternehmen in Deutschland mit Produkten und Dienstleistungen, die zu einer "Green Economy" beitragen - zusammengefasst unter dem Begriff "grüne Start-ups".

Grüne Start-ups suchen die Verbindung von Wohlstand, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Seit 2006 wurden so in Deutschland über 1,2 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Doch dieser grüne Trend wird vergleichsweise wenig unterstützt. Start-up-Förderprogramme, die Umweltschutz und Nachhaltigkeit zentral in den Mittelpunkt rücken, gibt es bisher nicht.

Hier setzt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) an und startet ein insgesamt 1,5 Millionen Euro umfassendes Sonderprogramm, mit dem grüne Start-ups mit einem Schwerpunkt auf Digitalisierung gefördert werden. Zentrale Kennzeichen des Programms sind geringe Zugangshürden, intensive, sachkundige Beratung, hohe Flexibilität sowie kontinuierliche, persönliche Begleitung mit dauerhaft verfügbaren Ansprechpartnern.

Generell richtet sich die Förderung an Einzelpersonen oder Gründerteams, deren Unternehmen nicht älter als fünf Jahre sind und auf innovative Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Digitalisierung verbinden. Besonders im Blick sind Hochschulabsolventen; aber auch berufserfahrene Beschäftigte mit einschlägigen mehrjährigen Fach-, Branchen- und Marktkenntnissen sollen sich angesprochen fühlen. Die Förderung wird individuell nach den Bedürfnissen der Gründer zusammengesetzt, die Gesamtfördersumme für eine Laufzeit von zwei Jahren auf 125 000 Euro pro Start-up beschränkt. Förderanträge können ab sofort online gestellt werden unter www.dbu.de/startups.

Quelle: DBU

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