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Geänderte Ursprungszeugnis-Formulare beachten!

Internationales Geschäft | 10.04.2019

Seit dem 01.12.2009 ist der Lissabon-Vertrag in Kraft. Alle Verträge der Europäischen Gemeinschaft (EG) gingen/gehen deshalb in die Europäische Union (EU) über. Daher waren/sind alle Bezeichnungen von "Europäische Gemeinschaft" in "Europäische Union" zu ändern.

Das bedeutete für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen, dass seitdem im Feld 3 ("Ursprungsland") nur noch der Begriff "Europäische Union" verwendet werden sollte. Diese Umstellung betrifft natürlich das Ursprungszeugnis-Formular als solches auch. Mit Inkrafttreten des Unions-Zollkodex im Frühjahr 2016 wurde für eine Übergangszeit von 3 Jahren festgelegt, dass die Vordrucke gemäß Anhang 12 der VO (EG) 2454/93 Zollkodex-Durchführungsvorschriften (ZK-DVO) mit der Bezeichnung "Europäische Gemeinschaft" weiter verwendet werden können. Diese Aufbrauchfrist endet nun zum 30.04.2019.

Bitte beachten Sie deshalb, dass die Industrie- und Handelskammern ab dem 01.05.2019 nur noch Ursprungszeugnis-Vordrucke mit der Aufschrift "Europäische Union" akzeptieren können. Überprüfen Sie daher zeitnah Ihre Formularbestände und bestellen sich ggf. die neuen Vordrucke über die Formularverlage oder uns.

Hinweis:
Ursprungszeugnisse mit dem Aufdruck "Europäische Gemeinschaft", die vor dem 01.05.2019 bestätigt wurden, können selbstverständlich auch nach dem 01.05.2019 als Ursprungsnachweis anerkannt werden.

Quelle: DIHK

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docID: D101571