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ÖPNV in Fahrt - Azubiticket und Angebotserweiterung

IHK-Forderungen werden umgesetzt

Ausbildung, Verkehr | 14.02.2019

Verkehrsminister Martin Dulig hat sich gemeinsam mit den Verbandsvorsitzenden der ÖPNV-Zweckverbände, dem Präsidenten und Geschäftsführer des Sächsischen Landkreistages sowie dem Geschäftsführer des Sächsischen Städte- und Gemeindetags auf zentrale Vereinbarungen zur Entwicklung des sächsischen ÖPNV verständigt.

IHK-Position
Ein Eckpfeiler unserer verkehrspolitischen Positionen bildet die Forderung nach einer nachhaltigen Verbesserung des ÖPNV in Sachsen durch die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs der Strategiekommission. In diesem Kontext hatten wir insbesondere die Umsetzung des für den Ausbildungsstandort Sachsen wichtigen Azubitickets im Blick, das bereits 2014 im Koalitionsvertrag festgehalten wurde. Wir begrüßen deshalb die nachfolgenden Vereinbarungen.

Ticket für Auszubildende
Zum 1. August 2019 soll für alle Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen das sogenannte Azubiticket eingeführt werden. Das ganztägig und ganzjährig verbundweit gültige Ticket soll zu monatlich 48 Euro (nur im Abonnement) mit Zukaufoption weiterer Verbünde zu je 5 Euro ausgegeben werden.

Einführung eines Sachsen-Tarifs
Ziel ist die Einführung eines landesweiten und in allen ÖPNV-Verkehrsmitteln gültigen Sachsen-Tarifs als Dachtarif für Verkehrsverbundgrenzen übergreifende Fahrten. Mit dem Ziel einer raschen Umsetzung und hohen Attraktivität des Tarifs erfolgen bereits erste Vorbereitungen zu dessen Ausgestaltung.

Angebotsausbau PlusBus und TaktBus
Ziel für Sachsen ist die schrittweise Umsetzung eines landesweiten Plus- und TaktBus-Netzes aus untereinander und mit dem SPNV vertakteten und verknüpften sowie regelmäßig verkehrenden Linien. Hierbei werden die Busangebote bestimmte Quantitäts- und Qualitätskriterien erfüllen. Als Pilotprojekte wurden bereits im Nahverkehrsraum Leipzig und Oberelbe erste Plus- und TaktBus-Linien eingeführt. Die dabei gesammelten Erfahrungen sollen dazu dienen, das anvisierte landesweite Netz so rasch wie möglich zu vervollständigen.

Zur Etablierung und Lösung verbundübergreifender und landesbedeutsamer Fragestellungen und zur Weiterentwicklung des ÖPNV wird eine Koordinierungsgruppe gebildet. Mitglieder sind u. a. die Verbandsvorsitzenden der ÖPNV-Zweckverbände und der Staatssekretär für Verkehr im SMWA. Ein erstes Treffen der Koordinierungsgruppe ist noch für dieses Quartal vorgesehen, um die Umsetzung der vereinbarten Vorhaben voranzutreiben.

Quelle: SMWA

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docID: D101125