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"Passive" Endgeräte fallen künftig unter das Elektrogerätegesetz

Industrie, Umwelt | 13.02.2019

Europäische Harmonisierung führt zu Veränderungen

Ab dem 01.05.2019 sieht die stiftung ear (wie viele europäische Länder bereits jetzt) sogenannte "passive" Geräte - also Elektro- und Elektronikgeräte, die Ströme lediglich durchleiten - im Anwendungsbereich des ElektroG. Betroffen von der neuen Regelung sind allerdings nur Endgeräte, die für den Betrieb mit Wechselspannung von höchstens 1000 Volt oder Gleichspannung von höchstens 1500 Volt ausgelegt sind, wie beispielsweise fertig konfektionierte Verlängerungskabel, Lichtschalter, Steckdosen, Stromschienen für Beleuchtung usw..

Sind Sie Hersteller solcher "passiver" Geräte, stellen Sie bitte rechtzeitig vor dem 01.05.2019 einen entsprechenden Registrierungsantrag. "Passive" Geräte sind den Kategorien 4 bis 6 zuzuordnen.

Unterscheidung zwischen Endgeräten und Bauteilen

Auch bei passiven Produkten ist die Unterscheidung zwischen Endgeräten und Bauteilen wichtig. Während Endgeräte in den Anwendungsbereich fallen, bleiben Bauteile auch weiterhin davon ausgenommen. Zu Endgeräten gehören beispielsweise fertig konfektionierte Verlängerungskabel, Lichtschalter, Steckdosen und Stromschienen. Als Bauteile eingestuft werden z. B. Kabel als Meterware, Aderendhülsen und Ringkabelschuhe.

Registrierung über das ear-Portal beantragen

Hersteller passiver Endgeräte sind verpflichtet, ihren Registrierungsantrag vor dem 01.05.2019 zu stellen. Dies kann ohne viel Aufwand über das ear-Portal vorgenommen werden. Informationen zum Registrierungsverfahren sowie den Pflichten, die sich aus dem ElektroG für Hersteller ergeben können, stellt die stiftung ear auf ihrer Website bereit (www.stiftung-ear.de).

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docID: D101099