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Sachsen als Vorreiter mit Projekt "PRAXISBAUSTEIN"

Arbeitsmarkt und Soziales, Ausbildung | 07.02.2019

Sozialministerin Barbara Klepsch überreicht am 8. Februar den ersten 24 Absolventinnen und Absolventen des Projekts "PRAXISBAUSTEIN" ihr persönliches Zertifikat. Das Projekt der Diakonie Sachsen ist ein Verfahren der beruflichen Bildung und wird in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eingesetzt. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Es wird sachsenweit einheitlich zertifiziert. Sachsen ist damit anderen Bundesländern einen Schritt voraus.

Das Projekt "Praxisbaustein" der Diakonie Sachsen ist in Kooperation mit den sächsischen Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern und vielen anderen wichtigen Partnern entstanden, die sich inhaltlich und strukturell an den Ausbildungsrahmenplänen anerkannter Ausbildungsberufe orientieren. Es wird von der Allianz zur Beschäftigungsförderung von Menschen mit Behinderungen im Freistaat Sachsen sowie vom Sächsischen Sozialministerium gefördert.

Der Berufsbildungsprozess in Werkstätten wird damit an das reguläre Ausbildungssystem angeschlossen, da mit den Praxisbausteinen eine standardisierte berufliche Bildung erfolgt. Diese orientiert sich am Berufsbildungsgesetz und an der Handwerksordnung.  Die 79 Praxisbausteine sind Ausbildungsrahmenpläne für elf Praxisfelder, die einem Berufsfeld entsprechen. Die Praxisbausteine sind sachsenweit einheitlich zertifiziert und können in den bislang 31 zertifizierten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen erworben werden.

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docID: D101064