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Mehr IT-Sicherheit in Unternehmen durch innovative Hackerfalle

Teilnehmer für kostenlosen Testbetrieb gesucht

Industrie, Innovation und Digitalisierung | 03.01.2019

Wie sicher ist eigentlich mein Firmennetz? Während diese Frage für viele kleine und mittlere Unternehmen im Raum steht, ist eins klar: Klassische Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls und Virenscanner erkennen längst nicht mehr alle Bedrohungen von außen. Daher hat der Beauftragte für Informationssicherheit des Landes (BfIS Land) in der Sächsischen Staatskanzlei in einem Projekt mit der TU Dresden ein kleines Gerät entwickelt, das einen Computer mit Sicherheitslücken simuliert, um als eine Art "Honigtopf" Hacker anzulocken.

Da dieses Gerät, das in jedem Büro installiert werden kann, ohne eigentliche Funktion und feste Anbindung an andere reguläre Nutzercomputer oder Maschinen im Netz steht, dürfte darauf nie ein Zugriff erfolgen. Wenn doch, zeichnet die "Hackerfalle" alle Datenströme auf und sammelt damit wertvolle Informationen, um das gesamte IT-System gegen unbefugte Zugriffe von außen härten zu können. Da der Einsatz der "Hackerfallen" zudem kostengünstig und leicht zu bedienen ist, kann hier mit wenig Ressourcenaufwand die IT-Sicherheit spürbar erhöht werden.

Für einen sechsmonatigen Testbetrieb ab März 2019 sucht der Beauftragte für Informationssicherheit des Landes Unternehmen und Betriebe, die den Sensor "HoneySens" bei sich im Netzwerk testen wollen. Informationen zur Hackerfalle finden Sie unter: https://egovernment.sachsen.de/projekt-honeysens.html

Interessenten an einer Teilnahme melden sich bitte bis zum 28. Februar an bfis-land@sk.sachsen.de

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docID: D100824