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Energieeffizienz in der Wirtschaft - BMWi führt Förderprogramme zusammen

Neue Förderrichtlinie startet am 01.01.2019

Energie, Finanzierung / Förderung, Umwelt- und Energiewirtschaft | 02.01.2019

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bündelt seit 1. Januar bewährte Fördermaßnahmen für Unternehmen in einem Programm - mit einem Investitionszuschuss oder einem zinsgünstigen Kredit mit Teilschuldenerlass. Das neue Investitionsprogramm trägt den Titel "Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft - Zuschuss und Kredit" und führt Elemente des bisher bestehenden Abwärmeprogramms, des MAP, des Förderprogramms hocheffiziente Querschnittstechnologien und des Programms klimaschonende Produktionsprozesse zusammen. Das BMWi hofft, durch die Bündelung bewährter Fördermaßnahmen die Antragstellung zu erleichtern. Unternehmen können z.B. mit nur einem Konzept die Förderung mehrerer Maßnahmen beantragen.

Einige Kernpunkte:
  • Förderung von Einzelmaßnahmen (Querschnittstechnologien, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Energiemanagementsoftware sowie Erneuerbare Energien zur Prozesswärmebereitstellung),
  • technologieoffene Förderung von Investitionen, die durch den Einsatz von effizienter Technologie die Strom- oder Wärmeeffizienz steigern und damit zur Senkung des Energieverbrauchs beitragen,
  • grundsätzlich 30 % der förderfähigen Kosten (Investitionsmehrkosten) bzw. 45 % für EE-Prozesswärmetechnologien, KMU erhalten darüber hinaus einen Förderbonus in Höhe von 10 Prozentpunkten der förderfähigen Kosten,
  • max. 10 Mio. Euro pro Antragsteller oder Projekt.
  • Im Antragsverfahren können die Unternehmen zwischen einem Investitionszuschuss oder einem zinsvergünstigten Kredit mit Tilgungszuschuss wählen.
Eine Antragsstellung ist seit 1. Januar 2019 entweder beim BAFA (direkter Investitionszuschuss) oder bei der KfW (Kredit mit Tilgungszuschuss) möglich.
Die bestehenden Programme (KfW-Energieeffizienzprogramm - Abwärme (294/494) und BAFA-Förderung von Querschnittstechnologien- Modul 1 und 5) gehen in das neue Programm über und sind am 31. Dezember 2018 ausgelaufen (d.h. sei 1. Januar 2019 können hierfür keine Anträge mehr gestellt werden).

Weitere Informationen sind der Förderrichtlinie und der Seite 'Deutschland machts effizient' zu entnehmen.

Ansprechpartner

docID: D100818