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PETA Deutschland e. V. stellt Strafanzeige gegen Online-Händler von Maulwurfsfallen

Handel, Recht und Steuern | 03.08.2018

Die Tierschutzorganisation PETA stellt aktuell gehäuft Strafanzeigen gegen Online-Händler wegen des Verkaufs von Maulwurfsfallen, der nach dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Strafgesetzbuch illegal sein könnte, und fordert ein behördliches Handelsverbot ein.

Hintergrund: Maulwürfe zählen nach deutschem Artenschutzrecht zu den besonders geschützten heimischen Tierarten. Gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, einem Tier einer besonders geschützten Art nachzustellen, es zu fangen, zu verletzen oder zu töten.

Aus den vorliegenden Verkaufsangeboten ist ersichtlich, dass Konstruktion der Falle(n) und Aufbau in der Natur auf eine unmittelbare Tötung der Tiere durch Zerquetschen abzielen. Nach Ansicht von PETA gibt es mildere Mittel zur Vergrämung von Maulwürfen wie z.B. das Ausbringen von Wasser mit Knoblauchgeruchoder die Nutzung von akustischen (Ultraschall-)Störsignalen.

Die IHK Dresden macht darauf aufmerksam, dass das Bewerben und der Verkauf von Maulwurfsfallen, die gegen das Artenschutzrecht in Deutschland verstoßen können, illegal sein könnten.

Ansprechpartner

Grit Lehmann
Telefon: 0351 2802-146
docID: D95890