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Transferprojekt des Monats

Mehr Sicherheit für Verbraucher - Armaturenwerkstoffe auf den Prüfstand

Industrie, Innovation und Digitalisierung | 12.06.2018

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Daher kommt dem Einsatz der richtigen Werkstoffe für Trinkwasserinstallationen eine große Bedeutung zu. Am Institut für Korrosionsschutz GmbH (IKS) werden dazu gerade neuartige Messingleitungen untersucht.

Für Fittings und Armaturen haben sich Kupferlegierungen (Messinge) bewährt. Diese Kupferlegierungen geben jedoch in Abhängigkeit von ihrer Korrosionsbeständigkeit im anliegenden Wasser Schwermetalle wie z. B. Kupfer und Blei an das Trinkwasser ab und beeinflussen somit die Trinkwasserqualität.

Am IKS werden innerhalb von zwei Forschungsvorhaben neuartige Messinglegierungen in kalten und warmen Trinkwässern untersucht (Fördermittelgeber BMWi, Förderprogramm INNO-KOM Ost 49MF140235 und 49MF170078). Diese, aus hygienischer Sicht zugelassenen, neuartigen bleifreien und -armen Messinglegierungen zeigen aufgrund der jeweils zugegebenen Legierungselemente wie Silizium, Arsen oder Aluminium  individuelle Korrosionsmechanismen, welche mithilfe der Belastung in kalten und warmen Trinkwässern mit unterschiedlichen Neutralsalzgehalten und Karbonathärten untersucht werden.

Mit den beiden benannten Forschungsarbeiten werden neue Arbeitsmittel für Armaturenhersteller sowie Planer, Installateure, Sanierer und Schadensgutachter für Trinkwasseranlagen geschaffen. Für den Verbraucher von Trinkwasser steigt damit die Sicherheit.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag des Dresdner Transferbriefes. Seit mehr als 25 Jahren werden regelmäßig aktuelle Transferschwerpunkte der im Großraum Dresden angesiedelten forschenden Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen veröffentlicht. Ziel des Webportals ist es immer wieder aufs Neue, die herausragenden Forschungsergebnisse in der Anwendung oder auf dem Weg zur Anwendung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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