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Der Freistaat beschließt Änderungen der Mittelstandsrichtlinie

Finanzierung / Förderung, Innovation und Digitalisierung | 25.04.2018

Die Sächsische Staatsregierung hat in ihrer Sitzung am 10. April die neue Mittelstandsrichtlinie beschlossen. Sie wird am Tag nach der Veröffentlichung im Sächsischen Amtsblatt in Kraft treten. Mit der Veröffentlichung kann bereits Anfang Mai 2018 gerechnet werden.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
  • Die Betriebsberatung wird neu geordnet. Die Digitalisierung von Geschäftsmodellen sowie Personalentwicklung und Fachkräftesicherung sind nunmehr explizit benannte Beratungsgegenstände.
  • Die Förderung zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen (E-Business) wird auf den Erwerb von vorhabensspezifischer Hardware erweitert. Die Förderquote wird von 40 Prozent auf 50 Prozent erhöht.
  • Der Innovationsbegriff unter Markteinführung innovativer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen wird um nichttechnische Innovationen erweitert, um etwa die Kultur- und Kreativwirtschaft stärker einzubeziehen. Um digitale Produkte und Dienste junger Unternehmen stärker zu unterstützen, wurde für Start-ups die Förderquote von 50 auf 75 Prozent erhöht.
  • In den Programmen Markteinführung, E-Business und Informationsschutz können tarifgebundene Unternehmen eine um zehn Prozentpunkte erhöhte Förderquote erhalten.
Gern unterstützen wir Sie neben der projektbezogenen Recherche weiterer geeigneter Fördermittel auch mit der Erarbeitung individueller Finanzierungsvorschläge für Ihr Vorhaben. Die IHK Dresden ist Ihr Anlaufpunkt für eine erste Orientierung zu Innovationen und Digitalisierung. Dabei ist es unerheblich, wie weit fortgeschritten das Projekt ist oder ob es sich bisher "nur" um eine Idee handelt. Sprechen Sie uns an!

(Quelle: Medienservice Sachsen/IHK Dresden)

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