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Geschäftsaufgabe / Krise / Insolvenz

Jedes Unternehmen ist bestrebt, größtmögliche wirtschaftliche Erfolge zu erzielen. Doch der Markt ist ständigen Veränderungen unterworfen. Nicht nur Menschen, sondern auch Konzepte können altern, Fehleinschätzungen ein Unternehmen in Schwierigkeiten führen.
Die Industrie- und Handelskammer Dresden bietet Unternehmen in der Krise ein breites Informationsangebot. Unser Bereich Wirtschaftsförderung kann Ihnen Förderinstrumente aufzeigen, die eine Krise überwinden helfen. Ist eine Geschäftsaufgabe oder Insolvenz unvermeidbar, erhalten Sie von uns rechtliche Hinweise, welche Verfahren möglich sind und wie diese ablaufen.

Notfall-Handbuch für Unternehmen

Diese Handbuch gibt Ihnen präventiv Werkzeuge an die Hand, um auf einen unerwarteten Ausfall des Entscheidungsträgers im Unternehmen durch Unfall, Geschäftsunfähigkeit oder Tod vorbereitet zu sein. Es enthält wichtigen Unterlagen für Vertrauenspersonen und Hinweise für die Umsetzung.

Was tun, wenn der Kunde nicht zahlt?

Wenn ein Kunde die Rechnung für geleistete Arbeit nicht bezahlt, kann das für den Unternehmer bisweilen existenzbedrohend sein. Gegenüber zahlungsunwilligen Schuldnern sollte zügig gehandelt werden.

Tipps zum Krisenmanagement

Für den Weg aus einer Unternehmenskrise gibt es kein spezielles Rezept. Diese Tipps können bei der Ursachenforschung und Überwindung helfen.

Öffentlich geförderte Beratungsprogramme

Förderprogramme für den Einsatz externer Berater und Liquiditätshilfen zum Überbrücken von temporären Engpässen werden von öffentliche Haushalten bereitgestellt.

Allgemeine Checkliste zur Geschäftsaufgabe

Es fehlt ein Nachfolger für das Unternehmen oder aus sonstigen Gründen lässt sich der Betrieb nicht weiterführen? Manchmal ist eine Geschäftsaufgabe unumgänglich. Eine Betriebsaufgabe kann länger dauern als vermutet. Eine Vielzahl von Formalitäten bezüglich notwendiger Abmeldungen und Vertragskündigungen müssen beachtet werden.

Insolvenz

Mit der Broschüre "INSOLVENZ - Vermeidung und Verlauf" wird Ihnen ein Ratgeber an die Hand gegeben, der Grundkenntnisse über Krisensituationen und den Umgang damit vermittelt sowie Ansprechpartner für weitere Schritte benennt.

 

Insolvenz

Die Insolvenzordnung (InsO) regelt den Ablauf eines Insolvenzverfahrens. Sie bietet neben der auf gemeinschaftliche Befriedigung aller Gläubiger gerichteten Verwertung des Schuldnervermögens durch Zerschlagung des Unternehmens auch die Möglichkeiten der Übertragung und des Erhalts durch Sanierung. Durch das "Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen" (ESUG; in Kraft seit 1.3.2012) werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Sanierung notleidender Unternehmen verbessert. Eine Sonderregelung für ehemals Selbstständige sowie für natürliche Personen ist das Verbraucherinsolvenzverfahren. Die Insolvenzordnung bietet natürlichen Personen die Möglichkeit der Restschuldbefreiung und mittellosen Schuldnern die Stundung der Verfahrenskosten. Mit der Broschüre "INSOLVENZ - Vermeidung und Verlauf wird Ihnen ein Ratgeber an die Hand gegeben, der Grundkenntnisse über Krisensituationen und den Umgang damit vermittelt sowie Ansprechpartner für weitere Schritte benennt.

 

Insolvenzanfechtung

Unternehmenskrisen können auch völlig unverschuldet entstehen. Wird ein Geschäftspartner insolvent, sind nicht nur die laufenden Geschäfte in Gefahr.

Der Insolvenzverwalter kann unter relativ leichten Voraussetzungen bis zu 10 Jahre rückwirkend vom insolventen Schuldner geleistete Zahlungen im Wege der sogenannten Insolvenzanfechtung vom Empfänger zurückverlangen. Durch die Rückzahlung ganzer Auftragssummen an den Insolvenzverwalter werden oft auch gesunde Unternehmen mit in die Krise gerissen.

Mit dem Ziel, die Möglichkeiten der Insolvenzanfechtung einzudämmen, hatte der Bundestag eine Reform der Insolvenzanfechtung beschlossen. Seit dem 5. April 2017 ist das Reformgesetz in Kraft.

Die Reformregelungen sind jedoch unzureichend. Das Reformgesetz enthält zwar einige wichtige Änderungen für die Wirtschaft, die von der IHK-Organisation eingefordert wurden. Die sächsischen Industrie und Handelskammern haben sich im Gesetzgebungsverfahren aber für eine stärkere Beschränkung der Rückforderungsmöglichkeiten eingesetzt. Unternehme sollen einmal berechtigt erhaltenen Zahlungen nicht mehr herausgeben müssen. Wir verfolgen aktiv die Umsetzung durch die Gerichte.

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