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Gastronomie und Tourismus

Sachsen hat sich seit 1991 zu einem gefragten touristischen Ziel etabliert. Im Jahr 2016 buchten knapp 7,5 Millionen Gäste 18,75 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem leichten Zuwachs von je 1,2 Prozent bzw. 0,1 Prozent. Damit bleibt der Sachsentourismus auf dem hohen Niveau der Vorjahre und ist ein wichtiges wirtschaftliches Standbein unserer Region. Dahinter stehen rund 7.200 Unternehmen im Kammerbezirk Dresden - egal ob Hotel, Gaststätte oder Pension, Freizeiteinrichtung, Campingplatz, Reiseveranstalter oder -mittler. Diese Wirtschaftskraft zu sichern und auszubauen, ist unser Ziel. Die IHK Dresden berät und ist Partner für tourismuspolitische Fragen und bietet eine Plattform für konstruktiven Informations- und Meinungsaustausch zwischen den am Tourismus beteiligten Unternehmen, Verbänden sowie Institutionen.

 

Unsere Leistungen für die Tourismuswirtschaft im Überblick

  • Die IHK bündelt und vertritt die Interessen des gesamten Tourismusgewerbes gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Der Tourismusausschuss der IHK Dresden bietet allen kammerzugehörigen Akteuren der Tourismuswirtschaft eine Plattform, um aktuelle Themen zu diskutieren und sich für einen attraktiven und leistungsstarken Tourismusstandort einzusetzen.
  • Die IHK Dresden berät Sie zu allen unternehmensrelevanten Fragestellungen. Wir unterstützen Sie bei Ihren Förderanträgen, verfassen fachliche Stellungnahmen und geben Tipps für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens.
  • Die IHK ist Forum für den Informationsaustausch. Jährlich bieten wir eine Vielzahl an Fachveranstaltungen, Seminaren und Unternehmergesprächen an.
  • Die IHK Dresden liefert Zahlen und Fakten. Im Rahmen der Konjunkturumfrage analysieren wir kontinuierlich das Meinungsbild der touristischen Unternehmen im IHK-Bezirk.
  • Die IHK fördert Kooperationen, denn Tourismus ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die IHK Dresden arbeitet daher eng mit den Ministerien, dem Landestourismusverband Sachsen e.V., der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, dem DEHOGA Sachsen und den regionalen Tourismusverbänden zusammen.
  • Die IHK Dresden setzt sich für die Qualitätsentwicklung im Tourismus ein und ist Mitglied in der DEHOGA-Hotelklassifizierungskommission und im Landesbeirat für Kur- und Erholungsorte im Freistaat Sachsen. Zudem wird die Initiative ServiceQualität Deutschland in Sachsen ideell unterstützt.
  • Die IHKs sind zuständige Stellen für die Eintragung, Beratung und Überwachung von Ausbildungsverhältnissen in allen tourismusrelevanten Berufen. Hierzu zählen z. B. die Berufe des Hotel- und Gaststättenbereichs, der Reisebüros, des Handels und der Dienstleistung.

 

Zahlen / Daten / Fakten

Tourismusbetriebe im Kammerbezirk

Im Kammerbezirk Dresden engagieren sich rund 7.200 Unternehmen für ein gelungenes Reiseerlebnis des Gastes. Der Großteil der Unternehmen entfällt auf den Wirtschaftszweig der Gastronomie. Mit Stand 31. Dezember 2016 gehören insgesamt 4.846 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons und andere Verpflegungsdienstleistungen zum Bezirk der IHK Dresden. Dahinter folgt die Beherbergungsbranche mit 1.388 Hotels, Gasthöfen und Pensionen. Aber auch Ferienzentren, Campingplätze und andere Beherbergungsstätten zählen dazu. Des Weiteren sind im Kammerbezirk Dresden 970 Reisebüros und Reiseveranstalter aktiv. Als Querschnittsbranche profitieren noch viele weitere Wirtschaftszweige wie Einzelhandel, Handwerk oder Dienstleistungsbetriebe vom Tourismus.
 

Tourismusstrategie Sachsen 2020

Im November 2011 wurde im Kabinett die Tourismusstrategie 2020 des Freistaates Sachsen beschlossen. Damit sind die Weichen für die zukünftige touristische Entwicklung in Sachsen gestellt und ein Orientierungsrahmen für alle Tourismusbeteiligten gesetzt. Ziel ist es, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Reiseregionen in Sachsen zu stärken. Die sächsischen IHKs waren bei der Erstellung der Strategie einbezogen und haben sich u.a. für eine Senkung der Belastungen der Unternehmen insbesondere im Bereich GEMA, GEZ und Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie stark gemacht.
Mitte Januar 2017 gab das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr den Startschuss zur Fortschreibung der Tourismusstrategie. Bereits im November 2016 hatten die sächsischen Industrie- und Handelskammern ihre Positionen eingebracht. Im Kern ging es um die Stärkung der Akzeptanz und Anerkennung des Tourismus als wichtiges Standbein der sächsischen Wirtschaft. Die sächsischen IHKs sind in dem Prozess der Fortschreibung weiterhin eingebunden und werden auf eine Berücksichtigung der Belange der Tourismuswirtschaft hinwirken.
Tourismusstrategie Sachsen 2020

 

Weitere Studien

OSV-Tourismusbarometer 2016

Die Nachfrage im Tourismus Ostdeutschlands blieb 2016 hinter der Entwicklung im gesamten Bundesgebiet zurück. Das geht aus dem 20. Sparkassen-Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) hervor, welches im Rahmen der Internationalen Tourismus Börse in Berlin vorgestellt wurde. 2016 verzeichneten die gewerblichen Betriebe bundesweit 447,17 Mio. Übernachtungen, ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Ostdeutschland betrug der Übernachtungszuwachs nur 1,8 Prozent. Während die Seen und Küsten bei den Gästen überdurchschnittlich beliebt waren, fielen die Mittelgebirge und Städte in der Gunst der Urlauber zurück. Das Tourismusbarometer mahnt, die Warnsignale ernst zu nehmen. Übernachtungszahlen, betriebliche Kennziffern und Gästezufriedenheit deuten beim Ostdeutschland-Tourismus auf eine insgesamt solide Entwicklung hin. Doch einzelne Wettbewerber im Deutschland-Tourismus seien aus Sicht der Gäste noch attraktiver. Die ostdeutschen Destinationen müssten verstärkt auf Qualität bei der touristischen Infrastruktur und Service setzen. Weitere Informationen zum Tourismusbarometer finden Sie im Internet unter: http://www.tourismusbarometer.de
 

Arbeitsmarkt- und Fachkräfteanalyse Tourismus

Der Ruf der deutschen Tourismusbranche nach Nachwuchs und qualifizierten Fachkräften wird immer lauter. Das zeigen die Ergebnisse einer bundesweiten Arbeitsmarkt- und Fachkräfteanalyse Tourismus. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt startete im Mai 2012 mit dem Ziel, Aussagen zur aktuellen Fachkräftesituation in Deutschland zu erhalten. Die Befragungsergebnisse bestätigen: Bereits jeder 2. Betrieb ist auf der Suche nach Personal. Unterstützung für Tourismusbetriebe liefert ab sofort ein Handlungsleitfaden rund um Personalfragen. Der Leitfaden steht unter http://www.tourismus-fachkraefte.de als Download zur Verfügung.
 

Wirtschaftsfaktor Tourismus in Sachsen

Tourismus hat sich zu einem wichtigen Glied in der Wertschöpfungskette des Landes entwickelt. Reisen und Tagesausflüge erzielten 2013 einen Bruttoumsatz von 7,45 Mrd. Euro, daraus ergibt sich ein Einkommensäquivalent von rund 200.000 Menschen, die ihren Lebensunterhalt vom Tourismus bestreiten können. Zu diesem Ergebnis kommt der Landestourismusverband Sachsen e.V. in seiner Berechnung zum Wirtschaftsfaktor Tourismus 2013. Statistiken und Zahlen zum Tourismus in Sachsen des LTV
 

Wirtschaftliche Situation des Hotel- und Gaststättengewerbes

Mit knapp 9.100 Unternehmen und rund zwei Milliarden Euro Umsatz ist das Gastgewerbe der bedeutendste Wirtschaftsfaktor im Bereich Tourismus. Die wirtschaftliche Situation der Branche wurde nunmehr in der sechsten Grundlagenuntersuchung für das Gastgewerbe im Freistaat Sachsen analysiert. Im Auftrag Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) sowie der sächsischen Industrie- und Handelskammern und des DEHOGA Sachsen wurden betriebswirtschaftliche Kennziffern, Produktivitätskennzahlen, die Finanzierungs- und Vermögenssituation sowie die Investitionstätigkeit der Unternehmen erfasst und Potenziale bewertet.

 

Rechtliche Anforderungen

Allergenkennzeichnung

Seit dem 13. Dezember 2014 müssen nach der EU-Lebensmittelinformations-Verordnung alle Informationen über die 14 wichtigsten allergieauslösenden Zutaten auch bei unverpackten Lebensmitteln gegeben werden. Die Regelungen betreffen also die gesamte Gastronomie - vom Imbissbetrieb, über das Restaurant bis hin zum Caterer. Die Informationen über die 14 Hauptallergene und ihre "Unterallergene" (z.B. Gluten: Weizen, Roggen, etc.) in den jeweiligen Gerichten können in den Speisekarten am Tisch, in separaten Allergikerspeisekarten oder Ordnern vorgehalten werden. Die mündliche Auskunft ist nur ausnahmsweise und unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Infoblatt zur Allergenkennzeichnung
 

Sächsisches Gaststättengesetz (SächsGastG)

Sächsische Wirte müssen bei Eröffnung einer Gaststätte und auch nach einem Betreiberwechsel keine teure Genehmigung mehr einholen. Das geht aus dem im Juli 2011 novellierten sächsischen Gaststättengesetz hervor. Seitdem genügt bei Eröffnung und Wechsel eine kurze Information bei der zuständigen Gewerbebehörde spätestens vier Wochen vor Beginn des Betriebs (bei Straußwirtschaften 2 Wochen). Auch der Nachweis einer gaststättenrechtlichen Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer ist seitdem nicht mehr erforderlich. Wird in der Gaststätte auch Alkohol angeboten, wird die Zuverlässigkeit des Gewerbetreibenden anhand eines Führungszeugnisses sowie weiterer Dokumente geprüft. Gaststättenbetreiber sind jedoch nach wie vor u.a. an das Lebensmittelrecht gebunden. So besteht beim gewerblichen Umgang mit Lebensmitteln die gesetzliche Pflicht, für Lebensmittelsicherheit zu sorgen. Die Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) schreibt dazu in § 4 verpflichtende Schulungen für den Unternehmer und alle betroffenen Mitarbeiter vor. Ausnahmen von der Schulungspflicht gelten für Personen, die bereits eine Ausbildung oder ein Studium mit Vermittlung von Kenntnissen im Lebensmittelbereich abgeschlossen haben. Die IHK Dresden bietet Ihnen regelmäßig Kurzschulungen zur Lebensmittelhygiene an. Merkblatt zum Sächsischen Gaststättengesetz

Meldungen

Aktuelle Meldungen

NEU!

Neue Anforderungen für Betreiber von Verdunstungskühlanlagen

24.07.2017 | Gastronomie und Tourismus, Handel, Industrie, Umwelt, Umwelt- und Energiewirtschaft

Mit der 42. BImSchV treten ab 20. August 2017 neue Prüfpflichten für Kühltürme, Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider in Kraft. Betroffen sind Anlagen in Industrie und Energiewirtschaft, im Handel, der Gastronomie sowie in Hotel- und Bürogebäuden. Die Bundesregierung geht von 30.000 betroffenen Anlagen aus. 

Vorsicht bei Gewinnmitteilungen oder „Gratisreisen“

07.07.2017 | Gastronomie und Tourismus, Recht und Steuern

Reiseunternehmen, die ihren Kunden in einem Anschreiben mitteilen, dass sie eine Reise gewonnen haben, für diese Reise aber besondere Zuschläge zu zahlen wären, verstoßen gegen das Wettbewerbsrecht.

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